Hochrindl Wandern — Berglodge mit Sauna, Wiese und Bergpanorama

Wandern in den Gurktaler Alpen

Die schönsten Touren ab der Berglodge Hochrindl

Die Gurktaler Alpen sind das bestgehütete Wandergeheimnis Kärntens. Sanfte, abgerundete Nocken-Gipfel, weite Almteppiche, traditionelle Hütten mit Brettljause und Almrind — und mittendrin die Berglodge Hochrindl auf 1.630 m. Wer hier wohnt, beginnt jede Tour direkt vor der Haustür. Keine Anfahrt, kein Parkplatz-Stress, kein Aufstieg vom Tal, bevor der eigentliche Wandertag startet.

In diesem Guide bekommst du die fünf schönsten Wanderungen ab der Lodge — vom gemütlichen Panoramaweg bis zum höchsten Gipfel der Nockberge. Plus Insider-Tipps zu den besten Hütten, der idealen Saison und was nach einem langen Tag in den Bergen wirklich gut tut.

Warum die Gurktaler Alpen anders sind als andere Wandergebiete

Die Gurktaler Alpen — auch Nockberge genannt — sind ein UNESCO-Biosphärenpark. Das ist kein Marketing-Etikett, sondern ein echter Schutzstatus, der die Region vor Massentourismus, Liftgiganten und Almsterben bewahrt. Du wanderst hier durch eine Kulturlandschaft, die seit Jahrhunderten von Almwirtschaft, Schafzucht und sanftem Tourismus geprägt ist.

Das Besondere: Die Nocken-Gipfel sind weich geschwungen, nicht alpin schroff. Heißt im Klartext: Du brauchst keine Trittsicherheit auf Eisen-Niveau, kein Klettergurt, keine Höhenangst-Therapie. Selbst der höchste Gipfel der Region — der Eisenhut mit 2.441 m — ist über breite Almwege erreichbar. Das macht die Gurktaler Alpen zu einem der unterschätztesten Familien-Wandergebiete Österreichs.

Und: Du startest jede Tour ab der Berglodge auf 1.630 m. Damit hast du die ersten 800 Höhenmeter im Vergleich zu Talstartpunkten geschenkt.

Tour 1 — Panoramaweg zum Weißen Kreuz

ca. 3 Stunden leicht Familien

Die Königsroute für den ersten Tag. Der Alpine Panoramaweg APW 156 führt in rund 1,5 Stunden vom Lodge-Gebiet hinauf zum Weißen Kreuz auf 1.810 m. Dort steht eine Sitzgruppe mit weitem Blick über die Nockberge — der wahrscheinlich fotogenste Pausenplatz der Region.

Charakter: Breite, sanft ansteigende Wege, kaum technische Schwierigkeiten, gut beschildert. Auch mit Kindern ab Kindergartenalter gut machbar.

Highlights unterwegs: Anderle-Kreuz, Pölling (1.776 m), weiträumige Almwiesen mit Vieh im Sommer.

Insider-Tipp: Geh den Weg an einem Wochentag in der Früh los — du hast die Wege fast für dich allein. Wer mehr will, hängt am Weißen Kreuz die nächste Etappe Richtung Lattersteig dran.

Tour 2 — Großer Speikkofel

ca. 5–6 Stunden mittel Erfahrene

Der Große Speikkofel mit 2.270 m ist die ideale erste „echte" Nocken-Tour. Du wanderst über das Weiße Kreuz weiter Richtung Bretthöhe und biegst dann zum Speikkofel ab. Der Name verrät, was dich erwartet: Speik — eine seltene Bergpflanze mit aromatischem Duft, die früher zur Seifenherstellung verwendet wurde — wächst hier in dichten Polstern.

Was du oben hast: 360-Grad-Panorama über die Nockberge, bis zu den Hohen Tauern im Westen, runter ins Gurktal und an klaren Tagen bis zum Millstätter See.

Insider-Tipp: Plane die Speikkofelhütte als Einkehrstopp ein. Die Hütte ist klein, urig, und die Brettljause kommt mit Speck und Käse aus der Region. Bezahlt wird oft noch bar — Karte funktioniert nicht immer.

Tour 3 — Eisenhut, der höchste Nockberg

ca. 8–9 Stunden anspruchsvoll Ambitioniert

Der Eisenhut mit 2.441 m ist der höchste Gipfel der gesamten Nockberge — und damit der lohnendste Tagesausflug für Wanderer mit Kondition. Vom Weißen Kreuz folgst du Weg 156 aufwärts, vorbei am Spielriegel (2.176 m) zum Rapitzsattel (2.088 m), dann auf Weg 129 weiter über Almböden zum Gipfelaufbau. Vom Weißen Kreuz aus rechnet man rund 4 Stunden bis zum Gipfel.

Was du oben hast: Der Eisenhut überragt sogar den Rosennock um einen Meter — du stehst auf dem höchsten Punkt der Region. Bei Föhnwetter blickst du in die Hohen Tauern, die Karawanken und bis zum Triglav.

Insider-Tipp: Diesen Gipfel nur bei stabilem Wetter angehen. Auf 2.441 m schlägt das Wetter in den Nockbergen schnell um — Gewitter im Sommer-Nachmittag sind klassisch. Früher Start (vor 8 Uhr), Wetterbericht vom Vorabend prüfen, und unbedingt eine Regenjacke mitnehmen, auch wenn die Sonne lacht.

Tour 4 — Lattersteig–Speikkofel-Rundtour

Wenn du die gesamte Schönheit der Gurktaler Alpen in einem Tag erleben willst: Diese Rundtour ist es. Etwa 21 Kilometer, rund 1.000 Höhenmeter, über mehrere Gipfel — Lattersteig (2.264 m), Bretthöhe (2.320 m), Großer Speikkofel (2.270 m) — und zurück über St. Lorenzen zur Hochrindl.

Charakter: Lange, abwechslungsreiche Bergetappe mit mehreren Gipfelmöglichkeiten, traumhaften Almpassagen und Einkehrgelegenheit an der Hois-Hütte und der Speikkofelhütte.

Insider-Tipp: Plane für diese Tour einen vollen Tag mit Pufferzeit ein. Start spätestens 7 Uhr, Wasser für mindestens vier Stunden ohne Einkehr einpacken. Wer es kürzer mag, kann jederzeit über das Weiße Kreuz zur Lodge abkürzen — ein Pluspunkt der Schleifen-Wegführung.

Hüttenkultur — wo es am besten schmeckt

Wandern in den Gurktaler Alpen ohne Almhütteneinkehr ist wie Italien ohne Espresso. Hier die drei Hütten, die du auf den oben genannten Touren passierst — und was du bestellen solltest:

Hois-Hütte

Klassische Almhütte mit Getränkebrunnen und urigem Charme. Bodenständige Hausmannskost, perfekt nach drei Stunden Aufstieg.

Speikkofelhütte

Klein, traditionell, mit Brettljause aus Almrind-Spezialitäten der Region. Vegetarier finden hier den frischen Almkäse mit Bauernbrot.

Stoichart-Hütte und Marktl-Hütte

Ideal für einen kurzen Spaziergang am Anreisetag — in Wanderdistanz von der Berglodge, gemütlich, familiengeführt.

Insider-Tipp: Almhütten in den Nockbergen schließen meist Mitte September. Wer im Oktober wandert, hat traumhafte Goldherbst-Tage — aber sollte Verpflegung selbst dabeihaben.

Wandern mit Kindern — was die Gurktaler Alpen ideal macht

Die sanften Nocken-Gipfel der Gurktaler Alpen stellen weder hohe Anforderungen an Trittsicherheit noch an Höhentauglichkeit. Das macht die Region zu einem der besten Familien-Wandergebiete Österreichs.

Empfehlungen für Familien:

  • Panoramaweg zum Weißen Kreuz — gut machbar ab Kindergartenalter
  • Rundwanderung Hochrindl — kürzere Schleife direkt am Skigebiet, ideal für Halbtagestouren
  • Almspaziergänge zur Stoichart-Hütte oder Marktl-Hütte — perfekte erste Tour am Anreisetag

Was die Berglodge zur idealen Familienbasis macht: Bis zu sechs Personen finden Platz, zwei Schlafzimmer mit zwei Kingsize-Betten und zwei Einzelbetten, ein 590 m² großer Garten zum Toben und Grillen — und am Abend die private Fasssauna mit Panoramafenster für die Erwachsenen, während die Kinder schon schlafen.

Beste Saison zum Wandern in den Gurktaler Alpen

Juni

Schneerest in höheren Lagen möglich, aber Almblumen-Saison startet — Enzian, Almrosen, Speik. Weniger Wanderer.

Juli und August

Hochsaison. Alle Hütten geöffnet, alle Touren machbar. Heißeste Wochen — früher Start empfohlen.

September

Goldener Monat. Klares Wetter, lange Sicht, weniger Wanderer, ideale Temperaturen. Unsere Buchungsempfehlung Nummer eins.

Oktober

Erste Schneefälle möglich, viele Hütten bereits geschlossen. Für erfahrene Wanderer mit Eigenverpflegung trotzdem traumhaft — die Lärchen färben sich golden.

Was du mitnehmen solltest

Für den klassischen Tagesgang auf einer der mittleren Touren: Knöchelhohe Wanderschuhe, Regenjacke (auch bei Sonne), zwei Liter Wasser pro Person, Brotzeit, Sonnencreme, Sonnenbrille, Mütze, Powerbank fürs Handy, kleine Apotheke mit Blasenpflaster.

Was du nicht brauchst: Klettergurt, Steigeisen, Hochtourenausrüstung. Die Nockberge sind freundlich, nicht gefährlich. Wer trotzdem auf Hochtour will, fährt eine Stunde weiter zu den Hohen Tauern — die Berglodge ist auch dafür ein perfekter Ausgangspunkt.

Nach dem Wandern: warum die Berglodge der perfekte Tagesabschluss ist

Du kommst nach acht Stunden Eisenhut-Tour zurück. Knie spüren den Abstieg, Schultern den Rucksack. In dem Moment ist die private Fasssauna mit Panoramafenster der Berglodge der Unterschied zwischen einem guten und einem perfekten Wandertag.

Dazu: Ski-in/Ski-out-Lage (im Sommer Wander-in/Wander-out), 590 m² eigener Garten zum Grillen, zwei Schlafzimmer für bis zu sechs Personen, voll ausgestattete Küche für Selbstversorger. Und 20 Autominuten entfernt: die Therme Bad Kleinkirchheim für den Regentag.

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Häufige Fragen zum Wandern in den Gurktaler Alpen

Bereit für deine Wanderwoche in den Gurktaler Alpen? Die Berglodge auf 1.630 m wartet — mit Fasssauna, Garten und direktem Zugang zu allen hier beschriebenen Touren.

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3 Nächte · Anreise: 09.06.2026 → Abreise: 12.06.2026
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